Magda sagt …

Symbol

Gedanken über die B-Seite im Leben.

Es gibt keine B-Seite mehr.

Aus die Maus. Dankeschön der Herr.

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Magda und Herr H. feiern heute Kennenlerntag. Und gut ists! Sehr gut sogar. Besser noch.

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Danke Anni, so gut wars.

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Magda ist tief gefallen und steht gerade wieder auf. Und das fühlt sich wunder wunderschön an. Echt.

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true or false.

Bereuen wir Dinge, weil wir wissen wir sollten? Also sind Gewissensbisse, die wir uns selbst machen, echt oder doch nicht? Und wenn wir wissen, etwas war nicht unbedingt richtig, weil’s einfach nicht richtig sein kann, ist es dann falsch? Was ist falsch und was ist richtig? Und wann wissen wir, ob es richtig ist?
Verdammt.
Mist.
Mann-o.
Nur leider: Falsch ist nun mal falsch. Shit.
Und was jetzt?

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omg.

phu. weiteratmen und nur nicht nachdenken. wow.

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Manchmal, da trinken wir zu viel. Tage lang. Woran wir das merken? Nun, irgendwo im Kalender steht dann ganz ganz fett SCHLAFEN drin. Meist mit !!!!! Ausrufezeichen dahinter. Und an jenen Tagen zwischen den SCHLAFEN Tagen, da bauen wir meist scheiße. Ja, so richtig. Ich meine, hej!: wir sind betrunken und so. Wir werden leichtfüßig und freizügig. Wir werden haltlos. Und dann, dann klagen wir unser Leid, so zum Beispiel:
„ach herr h., ich bin grad ein kleines viel zu freizügiges mädchen. das muss sich ändern. vor allem jetzt, wo ich wieder nüchtern bin und die realität mit voller wucht zuschlägt…“

Bum!

„das sterbende tier is gar nichts im vergleich zu mir. und ja verdammt, ich hab das buch gelesen… ich hasse mich. ich bin ne drecksau.“

Aua!

Schönen Tag, und nicht zu viel trinken.

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Böse ist sie, diese Welt. Ganz schön still und rücksichtslos. Ganz schön kalt und eigensinnig. Weil: Who cares? Hm? Wer hält dich, wenn du vorm Verrecken bist? Wer nimmt sich denn die Zeit, dir Essen zu bringen, wenn du nicht kannst?

What have I become, my sweetest friend?

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Hin und wieder trennt man sich von Menschen. Und ja, es ist wie der ausgesetzte Golden Retriever, man lässt sie am Straßenrand stehen, wirft schnell die Tür ins Schloss und drückt, ohne sich umzudrehen, das Gaspedal durch. Mit 500 in die Zukunft.
In eine andere. In eine, die man sich nicht schon seit 10 Jahren ausgemahlt hat. In eine „was weiß ich für eine“.
Und warum? Weils das einzig richtige ist. Das einzig beständige und das einzig sinnvolle.

Punkt und aus.

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Down on my knees.

Okay. Irgendwie krieg ich’s nicht hin, dieses Nichtrauchen. Aber wenig rauchen, das kann ich jetzt. Und mal ganz ehrlich: Vielleicht bringen mich meine 4 Tschick pro Tag auch um, aber wenigstens steh ich morgens besser auf – vor allem wenn ich unterwegs war. Somit: Zweck erfüllt, Ziel erreicht. Irgendwie halt. Verdammt. Ja eh, schwache Perfomance, aber mann-o. Who cares? Außer vielleicht Zwerg…

Und dann bin ich jetzt „Projektleiterin“. Yeah! Wir nehmen die Jüngste aus der Kreation, knallen ihr so ein blödes Wort hin und machen ihr ein bisschen Angst, oder was? Ziel erreicht. Irgendwie halt. Aber wird schon fesch… Sag ich mal.

Und dann wird heute noch mühsamst. Vor allem heute Abend… Ach Mist. Life sucks. Immer öfter.

Und dann…

…down on my knees…

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Nett sein braucht die Welt nicht. Nett sein – eine Enttäuschung.

Mir ist so kalt. So schrecklich kalt. Den vormittäglichen Adrenalinschub konnte eben selbst das Kartoffelpüree nicht wettmachen. Und da dümpelt sie vor sich hin.

Ist es nun besser frei wie ein Vogel zu sein, oder legt man sich doch lieber die süßen Ketten der Verbundenheit um die Knöchel? Hört man auf den kurzen Schmerz und überhört ihn später oder gibt man der mittlerweile ganz kleinen Pips-Stimme im Bauch eine Chance. Und wenn man sie gibt, kommt etwas zurück?
Was macht man nur? Und wann wird dieser ganze beschissene Alltag endlich einfach? Und wann kann man sich zurücklegen und die Beinchen hoch lagern? Wann denn bitteschön?

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Zurückweisungen gehören zum Leben dazu. Aber sie auszuteilen, nein, das gehört nicht unbedingt dazu. Und wenn dann einer dieser Momente kommt, dann wird sie weich. Sie knickt ein und lenkt ein. Sie gibt nach. Warum? Sie hat eben doch um einiges mehr Mitgefühl, als man glauben möchte. Einmal das Herz geöffnet, nie wieder geschlossen. Auch so kann sie sein. Und kratzbürstig und streitliebend und doch mit einem Schuss Verständnis.

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Wegen Kaffee und Bier im Korb, wegen den Cosmos in der Loos und wegen hüpfen im Bricks. Wegen Darts im Prinz und einkaufen am Graben. Wegen exotischem Salat mit Apfelsaft naturtrüb auf nen halben Liter mit Leitungswasser am Naschmarkt. Wegen dem Russen am Schwarzenbergplatz, den Flacktürmen im Augarten, den Stöckchenwerfern im Volksgarten, dem Frühstück im Palmenhaus und dem Brunch in der Wäscherei. Wegen den Freitagen im Flex und dem Flaschenbier im Schikaneder. Wegen am Sonntag ein Buch kaufen und im Stadtpark lesen. Wegen den Scampis in der Comida und dem Abendessen im Amacord. Wegen Tischfußball und zig Stunden später. Wegen den Spaziergängen am Ring und am Donaukanal sitzen. Wegen Weihnachten am Spittelberg und Sommer im MQ. Wegen Parksheriffs, die ich durch die Auslage beobachten kann. Wegen Zwergen und Herren. Wegen verwandten Seelen und Spaßmachern. Wegen Abenteurern und Heimkehrerinnen.

Danke Wien.

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15:55

shize. versagt. aber ab mittwoch. ganz sicher. diesmal echt. wenigstens versucht oder so ähnlich. aber mittwoch, weil es schmeckt ja gar nicht gut. blöder nikotinscheiß.

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13:41

Keine Zigarette. Nicht mal nach diesem Tofu-Kartoffel-Gulasch zu Mittag. Dafür: noch kein Kaffee heute. Der macht mir nämlich eigentlich am meisten Angst. Pfff, stell dich nicht so an, könnte man sich jetzt denken. Doch!, sage ich. Nach einer Schachtel Minimum täglich tu ich das. Und nicht nur das, ich bin zappelig, nervös und eigenltich unausstehlich.

Shit. Gar nicht so einfach. Verdammt.

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Fräulein Bauer.

Fräulein Bauer ist derzeit schwer beschäftigt. Unangenehmer Weise wollen 100 Menschen 1.000 Dinge von ihr. Wenn sich das wieder legt, schreibt sie über die B-Seite im Leben.

Magda sagte…

… to kill list.

1. Brot. 2. Vorsorge. 3. Berater. 4. Timings. 5. langsame Menschen. 6. Zahnschmerzen. 7. Hunde. 8. Thalialand. 9. Gin den ich trinke. Nicht Helmut. 10. Sportwetten. 11. ab und an Klaviere. 12. das letzte Bier am Würstlstand. 13. keine Briefings.14. Abwarten. 15. Meetings. 16. vor allem jene, die zu spät kommen oder gar nicht erscheinen. 17. Wetten und die damit verbundenen rechtlichen Mühsamkeiten. 18. Pappmenschen. 19. Immer Helmut sagen müssen. Nicht Helmet oder Helmu. 20. Renes und Wolfgangs. 21. Verantwortung (!). 22. Diener vieler Herren sein. 23. Mädchen für alle Kunden sein. hehe. 24. Rote Flecken ;-) sorry. 25. Geister, die immer immer scheiß wieder kommen. 26. Leute, die einfach auflegen. 27. Kündigen. 28. 0815. 29. Kein Lecktor sein. 30. Mädchenschuhe. 31. Stressige Abende, verdammt. 32. Fruktose. 33. hier sein müssen. 34. Euch selbstverliebten Arschlöcher da draußen. 35. Entscheidungsunfähige. 36. Sinnlose Sinnkrisen. 37. Tiere. 38. charmless men. 39. Mohren Bräu. 40. alles über 35°. 41. RudelTage. - … to be continued.

… to love list.

1. Im Flex mit Sans auf der Bühne tanzen. 2. Buch+Klavier. 3. Zwerg. 4. Ausschlafen. 5. Mein iPod. 6. Tischfußball. 7. Darts. 8. Thermieren. 9. Wein, auf den ich nicht kotzen muss. 10. Autofahren. 11. meine Kiste. 12. So richtig richtig überrascht werden. 13. Gänsehäufl. 14. Leute mit Auto. 15. Veröffentlichen. 16. Arthur. 17. Loos Baren. 18. Sanden in the City. 19. Zäune streichen. 20. Urlaubsgeld, juhu! 21. Essen, das nicht ich gekocht habe. 22. Beim-Dreh-Sein. 23. Beim-Dreh-Essen. 24. Eau d'Energie von Biotherm. 25. Helmut mein Leid klagen. 26. Augarten. 27. Graben. 28. Wanna be naked with me? - Yes, Sir! 29. Jobchecker. 30. Cosmos. 31. Infoscreens. 32. MUKE natürlich! 33.Mr. White natürlich! 34. Das Prinz. - Ich werd dich vermissen! 35. Letzten Arbeitstag haben. 36. Anna Maria Franziska Christine die Große - …to be continued.

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